Dienstag, Juni 18, 2019

Keine perfekte Familie

Podcast?! Ist nicht so meins. Das war meine erste Aussagen, als ich darauf angesprochen wurde.

Dann habe ich mich damit beschäftigt, denn ich möchte mit meiner Botschaft so viele Menschen wie möglich erreichen können. Nicht weil ich like geil bin oder ein Aufmerksamkeitsdefizit habe, sondern einfach weil niemand das Gefühl haben soll so alleine zu sein, wie ich mich so lange und so oft gefühlt habe.

Und dann wurde dieser erste Podcast zu meinen aktuell persönlichen Endgegner. Niemals zuvor habe ich etwas so extrem persönliches gemacht. Keine Videostory auf Instagram, kein Blogbeitrag kommt an diesen ersten Podcast heran.

Es hat mich einige Tränen, Angstschweiß und auch sehr viel Nachdenken gekostet. Immer wieder habe ich mich hinterfragt, ob das was ich tue aus den richtigen Beweggründen heraus passiert. Und die richtigen Beweggründe sind für mich immer nur Liebe und Mitgefühl. Ich habe gezweifelt und mit mir gehadert. Bin in mich gegangen und habe mit lieben Menschen dadrüber gesprochen. Und dann letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass ich weder aus Hass, Wut, Angst oder Rache heraus handle.

Ja ich werde verletzen, ja ich werde polarisieren und ja nicht jeder wird gut finden was ich mache. Aber das sichtbar machen von Ängsten, die seit Generationen verschwiegen werden, das sichtbar machen von Problemen, die nach aussen hin niemals gezeigt werden, das sichtbar machen der Unperfektheit ist wichtig, damit eine Heilung einsetzten kann. Weniger wichtig für mich, denn ich habe bereits meinen Herzensweg gefunden, aber wichtig für jeden, der aktuell noch denkt er ist damit alleine.

 

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