Was sind eigentlich diese Chakren?

Fast jeder hat wohl schon einmal davon gehört. Viele haben es wohl als esoterischen Quatsch abgetan. Aber was genau ist den ein Chakra?
Das alles Energie ist wissen wir spätestens seit Einstein. Das unsere Gedanken uns selbst, unser Wohlbefinden und sogar unsere Gesundheit beeinflussen ist auch vielen schon mal unter gekommen. Aber wie kommt denn die Energie aus unseren Gedanken, aus unserem Kopf in unseren Körper und auch andersherum?
Und wie nehmen wir Energie aus unserem Umfeld, ausser durch Essen, auf bzw. wie geben wir sie wieder ab?

Das Chakra

Du kannst dir ein Chakra wie einen kleinen Wirbel vorstellen. Einen Trichter über den ein Mensch Energie aufnehmen und abgeben kann. Diese Wirbel rotieren eigentlich durchgehend nach rechts oder links, je nach Lage im Körper.

Die Chakren befinden sich entlang eines zentralen Energiekanals. Unsere sieben Hauptchakren befinden sich entlang unserer Wirbelsäule und verbinden nicht nur den Menschen mit der Umwelt, sondern auch die verschiedenen Energieschichten um den Menschen herum miteinander.

Die sieben Hauptchakren

Die sieben Hauptchakren, die entlang der Wirbelsäule vom Steißbein bis zum Scheitel angeordnet sind, sind die Bekanntesten.

Sie werden nach ihrer anatomischen Lage benannt:

  • Chakra: Wurzelchakra (Muladhara)
  • Chakra: Sakralchakra (Swadhisthana)
  • Chakra: Solarplexuschakra (Manipura)
  • Chakra: Herzchakra (Anahata)
  • Chakra: Halschakra (Vishuddha)
  • Chakra: Stirnchakra / Drittes Auge (Ajna)
  • Chakra: Kronenchakra / Scheitelchakra (Sahasrara)

Warum uns ein gestörtes/blockiertes Chakra krank machen kann?

Für den physischen Körper haben die Chakren die Funktion von Energiezentren, in denen Energie umgewandelt wird und von denen aus sie durch zahlreiche Energiekanäle  im Körper verteilt wird.

Die ungefähre Lagehöhe der Chakren entspricht denen der  Hauptnervenzentren des physischen Körpers und seinen wichtigsten endokrinen Drüsen. Auf diese Weise sind die Chakren maßgeblich an der Regelung der Drüsen, Nerven und Organe beteiligt und haben dadurch Einfluss auf die Funktion und Gesundheit des physischen Körpers.

Eine Blockierung, Störung oder auch Überfunktion kann somit den gesamten Körper aus dem Gleichgewicht bringen und zu Krankheiten führen.

Aber auch für unser Bewusstsein spielen die Chakren eine große Rolle

Jedes Chakra erfüllt nicht nur im physischen Körper, sondern auch in der Psyche und der spirituellen Entwicklung eine bestimmte Funktion. Es hat direkten Einfluss auf Gedanken, Empfindungen und Emotionen. Unsere Persönlichkeit und unsere allgemeine mentale Gesundheit wird maßgeblich von der Funktionsfähigkeit der Chakren beeinflusst.

Jedes Chakra hat eine eigene Farbe

Jedes Chakra hat seine eigene Farbe und auch eine eigene Drehgeschwindigkeit – und damit eine eigene Resonanzfrequenz, die vom Wurzelchakra bis zum Kronenchakra stetig zunimmt.

Die Chakra-Farben sind entlang des Lichtspektrums angeordnet, wie wir es auch in einem Regenbogen finden: Das Wurzelchakra entspricht  dem langsam schwingenden Rotbereich und das Stirnchakra befindet sich im hochfrequenten violetten Bereich. Das Kronenchakra stellt den Übergang des sichtbaren Farbspektrums am oberen Ende von violett zu weiß dar.

Eine kleine Geschichte vom Loslassen und Annehmen

Wenn ich eins gelernt habe in den letzten Jahren, dann ist das unbedingt und immer auf meine innere Stimme zu hören. Diese kleine Stimme, die in vielen von euch nur noch so leise spricht, dass ihr sie gar nicht mehr hören könnt. Oder die von vielen von euch einfach vehement ignoriert wird. 

Heute liebe ich meine innere Stimme!

Sie ist mein Kompass, mein täglicher Begleiter, meine gute Freundin und Beraterin in allen Lebenslagen geworden. Früher war das auch bei mir anders. Da wollte ich sie nicht hören. Da habe ich sie regelrecht gehasst, weil sie mir Dinge gesagt hat, die ich partout nicht hören wollte. Die ich nicht ansehen wollte. Ich habe sie weggesperrt und verstummen lassen. Glücklich hat mich das aber nicht gemacht.

Gestern Abend flüsterte sie mir mal wieder zu, dass es an der Zeit ist loszulassen.

Loszulassen von der Vorstellung, dass ich glücklicher wäre, wenn ich nicht hier in Hamburg wohnen würde. Loszulassen von der Vorstellung, dass es so wie es aktuell ist nicht gut genug ist. Das ich es so nicht haben will. Und das Anzunehmen was und wie es ist.

Immer wenn ich das Hier und Jetzt so wie es ist ablehne, blockiere ich damit auch mich selbst. Ich lebe dann in der Vergangenheit, in der Zukunft, aber nicht mehr im Moment. Ich komme dann, mal wieder, von meinem Herzensweg ab.

Also gesagt getan, liebe innere Stimme.

Das passende Foto hatte der Herzensmann zwei Tage vorher auch schon dafür gemacht (was für ein Zufall 😉 ) und die Worte flossen nur aus mir heraus in einen Instagrampost:

Paulchen am Fischmarkt

Paulchen bleibt vorerst ein Großstadthund

Der Gegenspieler vom Loslassen ist das Annehmen.

Das Annehmen von dem was dir begegnet. Achtsam mit Momenten, mit Ideen, mit Begegnungen und auch mit Vorschlägen umzugehen. Zu lieben was ist. Zu akzeptieren was ist. Nicht zu resignieren, sondern einfach aus allem das Beste zu machen.

Und wie ging es dann weiter?

Ich sitze also heute morgen bei meinem ersten Kaffee und google den Begriff Coaching. Einfach weil gefühlt jeder um mich herum bei Instagram jetzt Coach ist und ich einfach mal die Definition genauer hinterfragen wollte.

  • Wie genau wird man das eigentlich?
  • Wie fundiert sind diese Ausbildungen?
  • Was ist der Unterschied zum klassischen Therapeuten?

Als diese Fragen schwirrten mir seit Tagen im Kopf herum und zwar immer genau dann, wenn ich von Coachings laß, die quasi mit Meditation und positiven Denken alle Probleme wie Depression, Trauma, Angststörungen und so vielen mehr versprachen verschwinden lassen zu können. Von meinem Gefühl her sind da viele Scharlatane unterwegs. Aber das ist ein eigenes Thema für sich.

So und während ich da nun durch meinen Suchverlauf scrolle, fällt mir eine Anzeige für emphatische Biografiearbeit ins Auge.

Empathie und Biografie.

Das sind ja schon irgendwie zwei meiner Lieblingswörter. Ich klick darauf und lese mich durch den Ausbildungsinhalt einer Fortbildung im Süddeutschen Raum. Mein erster Gedanke dazu: das ist genau das was ich seit zwei Jahren gesucht habe und nicht wusste was ich denn eigentlich suche.

ABER in Süddeutschland und irgendwie kam es mir einen Hauch zu esoterisch und werbewirksam vor. Also fix den Begriff bei Google eingegeben und siehe da der erste Treffer eine Ausbildung in Hamburg. Das gesamte Curriculum war viel fundierter, ohne Marketing schnick schnack und unnützen Chi Chi. Und jetzt kommt es. Ratet mal wo genau sich der Ausbildungsort befindet?

Yaass: 1,4 Kilometer von unserer Wohnung entfernt in Hamburg Ottensen. Als ich das gelesen habe, bin ich vor Lachen fast vom Sofa gefallen.

Gestern Abend habe ich in meinem Instagrampost geschrieben:

Und wisst ihr was? Sobald ich etwas was ich unbedingt haben wollte losgelassen habe (also echt und nicht nur so getan )kam früher oder später genau das was richtig für mich war. Manchmal nicht das was ich mir erdacht hatte, aber immer etwas was noch viel, viel besser zu mir passte.

Und heute finde ich genau das was ich seit gefühlten Ewigkeiten suche und dann auch noch genau hier in meiner gestern Abend endlich akzeptierten neuen Heimat?!

Ok also ich weiß ja , dass das zu mir kommt was zu mir gehört. Aber das das so schnell geht?! Wer hätte es gedacht.

Nächste Woche habe ich bereits einenTermin zum Kennenlernen vereinbart und wenn die Chemie passt, beginne ich im Mai 2019 bereits diese zweijährige Ausbildung. Das wird dann wirklich hart. Finanziell und zeitlich, aber es fühlt sich einfach stimmig an. Also wird es sich schon fügen

Ja klar ihr könnt jetzt sagen: Zufall!

Aber vielleicht versucht ihr auch einfach mal auf eure innere Stimme zu lauschen. Sie ist ganz sicher noch da. Ihr habt sie nur auf lautlos gestellt. Vielleicht hat sie euch ja auch etwas zu sagen, dass ihr loslassen könntet. Oder aber auch etwas was ihr annehmen könnt.

Einen kleinen Harken hat die Sache allerdings. Das muss ich zugeben.

Es könnte auch gut sein, dass eure innere Stimme euch zuerst einmal gehörig den Marsch blasen wird.

Euch Dinge erzählen wird, die euch so gar nicht gefallen werden. Aber wenn ihr da mitten durch geht und sie anhört, euch mit ihr auseinandersetzt, dann habt ihr die Chance auf etwas richtig Großes.

Ich wünsche euch von Herzen dafür alles Liebe und Gute und vor allem ganz viel Mut!

stay tuned

Ich werfe mein Herz voran ins neue Jahr

Liebes 2018,

bis auf die wundervolle Hochzeit und alles drum herum dazu meines Lieblingsmenschen warst du eher etwas unscheinbar und auch nicht allzu dramatisch. Du hattest Höhen und Tiefen, aber alles in allem warst du eher wie eine sanfte Brise und nicht gerade ein Orkan. Ich denke wärst du ein Mensch würde ich dich als einen eher in sich gekehrte Person beschreiben. Die zwar sehr eloquent und weise ist, sich mit ihrer Meinung aber zurückhält. Jemand, der nur Ratschläge gibt, wenn er drum gebeten wird und ansonsten still und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen zuschaut was der Rest um ihn herum so veranstaltet, aber sofort zur Stelle ist, wenn Holland in Not ist.

Liebes 2018

ich habe so viel gelernt dieses Jahr. Aber nichts was für Außenstehende aufregend erscheinen würde.

Nachdem 2017 das Jahr des “still Werdens”, des Rückzugs, des Wartens und der Geduld war, ist 2018 für mich das Jahr der Gelassenheit, des mich wieder finden und des Selbstwertgefühls erleben gewesen. Ein Jahr der Heilung. Körperlich, emotional und seelisch. Ein Jahr voll von Liebe für andere, aber auch für mich selbst. Na endlich!

Anfang 2018

war es noch undenkbar der Welt so offen und mutig zu zeigen, wer ich wirklich bin. Jetzt Ende 2018 fühle ich mich frei wie nie zuvor.

Und dazwischen liegst du liebes 2018 mit deiner ruhigen, unaufdringlichen Art, die mir genügend Raum und Zeit zum Scherben zusammen setzen, zum Wachsen gelassen hat.

Viele Momente des kleinen Glücks, viele kleine Streitereien mit dem Herzensmann, um endlich an den Punkt zu gelangen an dem wir heute stehen und eine große Verantwortung als Trauzeugin der wichtigsten Frau in meinem Leben, haben dieses Jahr 2018 zu einem Jahr gemacht, dass ich nie und nimmer vergessen werde.

Reibung gab es nicht zu wenig,

aber ohne das ganz große Drama (meistens jedenfalls, ich sag nur Kaffeevollautomat, die Insider wissen was gemeint ist 😉 ). Aber ohne diese Reibung, diese Spiegelung in den zwischenmenschlichen Beziehungen hätte auch nie und nimmer dieses Wachstum in mir entstehen können. Und beim Herzensmann und mir haben sich durch diese Reibung nach und nach in 2018 die Ecken und Kanten unserer manchmal übergroßen Egos geglättet und übrig bleiben nur die liebenden Herzen. Reibung erzeugt eben auch Wärme.

Und nicht nur du liebes 2018,

denn vorhin während der Autofahrt zogen nach und nach viele Ereignisse der letzten Jahre an meinem inneren Auge vorbei.

Nein nicht wie wenn man stirbt (wobei vielleicht ja doch, wer weiß das schon).

Schöne Ereignisse, freundliche und liebe Worte, aber auch miese Themen und Worte, die mich verletzt haben. Und alles was ich empfand war tiefe Dankbarkeit. Für all das was ich bereits erlebt habe. Gut oder Schlecht. Für jeden Menschen, der mir bisher begegnet ist. Für jedes Wort, das ich bisher gehört habe.

Alles was bisher war hat mich genau hier hingebracht.

In ein nicht perfektes Leben als absolut unperfekter Mensch. Es hat mich zu dieser Frau gemacht, die ich heute bin. Mit Falten und Narben im Gesicht. Mit einer Speckrolle am Bauch und Dellen an den Oberschenkeln. Zu einer Frau, die gerne und vor allem oft viel zu viel und verquer denkt. Die falsch und laut unter der Dusche singt. Die man viel zu schnell aus der Fassung bringen kann, aber die andrerseits in schwierigen Situationen wie ein Fels in der Brandung jeder Welle stand hält. Die Frau, die eine richtig tolle beste Freundin und Trauzeugin ist. Die lieben und hassen kann innerhalb von wenigen Sekunden. Die oft viel zu laut redet und vor allem viel zu viel. Die oft zu sehr an das Wohl anderer denkt, statt an ihr eigenes. Aber die manchmal auch so unglaublich egoistisch sein kann. Besonders dann wenn es um Eis und Süßigkeiten geht. Und eine Frau, die mutig ist. Mutig, aber nicht dumm dabei. Die gelernt hat, dass Angst auch nur eine Emotion ist, die kommt und geht und auch wieder verschwindet, wenn man sich mit ihr auseinandersetzt.

Und tatsächlich könnte ich jetzt noch eine lange Liste von Dingen aufzählen. Und das Schöne daran ist:

Negative und positive Punkte würden sich die Waage halten.

Also Danke liebes 2018

für deine Lehrstunde in puncto Selbstbewusstsein. Denn es geht dabei nicht darum nur gute, positive Dinge an sich selbst zu finden. Sondern auch die negativen Eigenschaften zu erkennen, zu akzeptieren und bestenfalls die eigenen Fehler mit einem ironischen Augenzwinkern sogar zu lieben.

Für dich liebes, heiß erwartetes 2019 fasse ich keine besonderen Vorsätze,

denn ich finde dafür benötigt man keinen Stichtag. Aber ich habe Pläne. Herzenspläne. Und ich freue mich jetzt schon weiterhin mutig zu sein. Mit offenem Herzen in die Zukunft zu gehen und das Leben zu leben mit allem was sich mir noch bieten wird. Liebes 2019, ich kann es kaum noch erwarten, dass wir endlich gemeinsam los ziehen können, um die Welt mit unseren Ideen, Visionen, unser Verrücktheit und vor allem mit ganz viel Liebe ein, wenn auch nur klitzekleines bisschen, zu verändern.

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Und denkt daran ihr seid genauso richtig wie jetzt ihr seid. Ihr braucht keinen flacheren Bauch, keine kleinere Nase und keine neuen Brüste. Und hey ich finde ihr müsst euch auch nicht immer und immer und immer weiter selbst optimieren. Weder körperlich noch geistig. Ich finde genauso wie ihr seid, seid ihr verdammt perfekt unperfekt.

So etwas gehört sich aber nicht (Tabuthemen öffentlich machen)

Diesen Satz habe ich in meiner Kindheit oft gehört.

Achte auf dein Benehmen. Achte auf deine Wortwahl. So etwas gehört sich nicht hier zu besprechen. Was denken dann die anderen? So etwas machen wir nicht. So etwas sagen wir nicht. 

In den letzten zwei Jahren habe ich viel über mich gelernt. Habe vieles erkannt und aufgearbeitet. Ich durfte viele Erfahrungen machen, aber habe ehrlich gesagt immer noch keinen blassen Schimmer davon, wer ich eigentlich bin. Aber ich fühle mich auf dem richtigen Weg.

Ein kleiner Exkurs bevor es so richtig los geht:

Das mit diesem Resonanzgesetz habe ich schon immer sinnig gefunden. Du bekommst was du brauchst. Wobei brauchen hier nicht im Sinne von “was braucht mein Ego jetzt” zu verstehen ist. Sondern oft ist das was wir wirklich brauchen so ganz und gar nicht das, was wir uns in dem Augenblick wünschen. Im Nachhinein betrachtet machen schlimme, traurige Situationen ja oft sehr viel Sinn und wir erkennen, dass es ganz genau so richtig für uns war. Auch wenn wir in dem Augenblick damals absolut vom Gegenteil überzeugt waren.

Danke für euren Mut

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#selbstzweifelüberwinden

“Sind wir denn nie schön genug?

Ist es hier nie schön genug?

Sind wir denn nie schön genug?

So wie wir sind, sind wir so viel zu schnell zu müde oder blind.

Aber alles soll und alles muss

Aber alles geht und jeder will

Perfekt sein”

Ich habe vorhin beim Aufräumen auf einem alten USB Stick dieses Lied von Lina Maly “Schön genug” gefunden und dazu passt das Bild perfekt. Nach aussen hin sah ich fröhlich und glücklich aus, aber im Inneren war ich voller Selbstzweifel und Versagensängsten.

Als meine beste Freundin mir gesagt hat, dass ich ihre Trauzeugin sein darf, habe ich vor Freude angefangen zu weinen. Allen anderen war klar, dass es niemanden außer mir gibt, der für dieses ehrenvolle Amt in Frage kommt. Mir selber war das aber so ganz und gar nicht klar. Mir wären auf der Stelle eine Handvoll andere Frauen eingefallen in ihrem Freundeskreis, die ich für deutlich geeigneter dafür gefunden hätte. 

Jetzt im Rückblick denke ich mir:  was für ein Bullshit ich mir da schon wieder zusammen gedacht habe. 

Aber in dem Augenblick und auch immer wieder in den 1,5 Jahren Planungszeit überkamen mich riesige Selbstzweifel. Ob ich es gut genug mache, schön genug für sie mache, ob meine Ideen nicht zu langweilig sind. Ich habe so einige Male weinend da gesessen und mich dafür gehasst, dass ich so unperfekt bin.

Ich habe geplant, gebastelt, war für sie da und wusste eigentlich, dass ich echt nen guten Job mache. Und vor allem, dass es nicht wichtig ist, dass alles perfekt ist, sondern es wichtig ist, dass ich für sie da bin. Und das war ich wirklich immer. 

Aber in meinen Kopf ist diese fiese, kleine Stimme, die mir immer zuflüsterte “du bist nicht gut genug” trotzdem nie ganz verstummt. 

Es war eine wunderschöne Zeit und es war eine nervenaufreibende Zeit. Ich bin gewachsen und habe mich weiter entwickelt. 

Und ich weiß jetzt wie ich mit der fiesen, kleinen Stimme reden muss, aber los geworden bin ich sie immer noch nicht.

#selbstzweifelüberwinden

#perfektunperfekt

Früher hätte ich an diesem Bild sicher einiges auszusetzen gehabt. Zu kleine Augen, die Haare sind zu gelbstichig, Falten, die Zähne nicht weiß genug und man fett sehe ich auch aus. Zack gelöscht.

Heute schaue ich tatsächlich schon mit viel mehr Liebe auf mich selbst. Das auf dem Bild das bin ich. Ziemlich wahrhaftig und gut getroffen. Da hat mein Fotograf (in diesem Fall mein Liebster) wirklich nen ziemlichen Volltreffer gelandet.

Ich bin nicht perfekt, ich bin kein Schönheitskönigin und auch kein Model. Aber ich bin ich. Und genau so richtig wie ich bin. Mit meinen Falten und Fältchen, meinen Speckrollen, der Cellulite, den Narben (und davon hab ich so einige & jede einzige erzählt meine Geschichte) und den fünf Kilo zu viel auf den Rippen aktuell.

Man sagt ja immer Schönheit liegt im Auge des Betrachter. Wir sollten uns selbst oft viel liebevoller betrachten. Und das nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich.

#selflovefirst #perfektunperfekt

Einfach mal drüber tanzen

Gestern Abend habe ich bestimmt eine Stunde lang am Laptop gesessen und vor mich hin gestarrt. Einfach die Gedanken fließen lassen und reflektiert was gestern tagsüber alles passiert ist.

Ich bin mal wieder in alte Muster zurück gefallen.

Habe wieder die “mir ist alles Recht beide Hände nach außen streckend mit Handflächen nach vorn zeigend gemacht” und hätte mich fast schon wieder unter Wert verkauft.
Hola die Waldfee. Was ist denn bloß los mit mir frag ich mich öfter mal?! Wie kann man denn immer und immer und immer und immer wieder in selbe Falle tappen?

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Absolut still werden…

…wenn Vorwürfe machen, schreien und sich streiten dich erschöpft haben.
Du merkst du drehst dich nur noch stumpf im Kreis und rein gar nichts ändert sich. Wenn nichts mehr zu helfen scheint. Dann werde still.

Aufhören zu schreien, aufhören zu zetern, aufhören zu meckern, aufhören zu wollen, aufhören mit allen Vorwürfen. Auch denen die gegen dich gerichtet sind. In deinem eigenen Kopf.

Immer und immer und immer wieder dieselbe Diskussion, immer und immer wieder dieselbe Streitfrage, immer und immer wieder dieselbe Situation, immer und immer wieder dieser Schmerz.
In dir. Hervorgerufen durch dein Gegenüber?
Wie in einem Hamsterrad. Wir drehen und drehen und drehen uns, aber kommen nie irgendwo an. Landen immer wieder an derselben Stelle.

Umso lauter ich werde. „Absolut still werden…“ weiterlesen

Mutter unser

Für die einen sind sie ein Vorbild, die beste Freundin, für wieder andere sind ihre Mütter der Teufel in Person. Für einige die ewige Stimme im Kopf. Für einige die liebende, beschützende Mutter mit aufmunternden Worten, für wieder andere die ständig nörgelnde, abwertende Kritik am eigenen Sein.

Aber immer sind Mütter für ihre Töchter eine ganz besondere Person. Ihr Leben lang. Ob sie nun wollen oder nicht.

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