Ich werfe mein Herz voran ins neue Jahr

Liebes 2018,

bis auf die wundervolle Hochzeit und alles drum herum dazu meines Lieblingsmenschen warst du eher etwas unscheinbar und auch nicht allzu dramatisch. Du hattest Höhen und Tiefen, aber alles in allem warst du eher wie eine sanfte Brise und nicht gerade ein Orkan. Ich denke wärst du ein Mensch würde ich dich als einen eher in sich gekehrte Person beschreiben. Die zwar sehr eloquent und weise ist, sich mit ihrer Meinung aber zurückhält. Jemand, der nur Ratschläge gibt, wenn er drum gebeten wird und ansonsten still und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen zuschaut was der Rest um ihn herum so veranstaltet, aber sofort zur Stelle ist, wenn Holland in Not ist.

Liebes 2018

ich habe so viel gelernt dieses Jahr. Aber nichts was für Außenstehende aufregend erscheinen würde.

Nachdem 2017 das Jahr des “still Werdens”, des Rückzugs, des Wartens und der Geduld war, ist 2018 für mich das Jahr der Gelassenheit, des mich wieder finden und des Selbstwertgefühls erleben gewesen. Ein Jahr der Heilung. Körperlich, emotional und seelisch. Ein Jahr voll von Liebe für andere, aber auch für mich selbst. Na endlich!

Anfang 2018

war es noch undenkbar der Welt so offen und mutig zu zeigen, wer ich wirklich bin. Jetzt Ende 2018 fühle ich mich frei wie nie zuvor.

Und dazwischen liegst du liebes 2018 mit deiner ruhigen, unaufdringlichen Art, die mir genügend Raum und Zeit zum Scherben zusammen setzen, zum Wachsen gelassen hat.

Viele Momente des kleinen Glücks, viele kleine Streitereien mit dem Herzensmann, um endlich an den Punkt zu gelangen an dem wir heute stehen und eine große Verantwortung als Trauzeugin der wichtigsten Frau in meinem Leben, haben dieses Jahr 2018 zu einem Jahr gemacht, dass ich nie und nimmer vergessen werde.

Reibung gab es nicht zu wenig,

aber ohne das ganz große Drama (meistens jedenfalls, ich sag nur Kaffeevollautomat, die Insider wissen was gemeint ist 😉 ). Aber ohne diese Reibung, diese Spiegelung in den zwischenmenschlichen Beziehungen hätte auch nie und nimmer dieses Wachstum in mir entstehen können. Und beim Herzensmann und mir haben sich durch diese Reibung nach und nach in 2018 die Ecken und Kanten unserer manchmal übergroßen Egos geglättet und übrig bleiben nur die liebenden Herzen. Reibung erzeugt eben auch Wärme.

Und nicht nur du liebes 2018,

denn vorhin während der Autofahrt zogen nach und nach viele Ereignisse der letzten Jahre an meinem inneren Auge vorbei.

Nein nicht wie wenn man stirbt (wobei vielleicht ja doch, wer weiß das schon).

Schöne Ereignisse, freundliche und liebe Worte, aber auch miese Themen und Worte, die mich verletzt haben. Und alles was ich empfand war tiefe Dankbarkeit. Für all das was ich bereits erlebt habe. Gut oder Schlecht. Für jeden Menschen, der mir bisher begegnet ist. Für jedes Wort, das ich bisher gehört habe.

Alles was bisher war hat mich genau hier hingebracht.

In ein nicht perfektes Leben als absolut unperfekter Mensch. Es hat mich zu dieser Frau gemacht, die ich heute bin. Mit Falten und Narben im Gesicht. Mit einer Speckrolle am Bauch und Dellen an den Oberschenkeln. Zu einer Frau, die gerne und vor allem oft viel zu viel und verquer denkt. Die falsch und laut unter der Dusche singt. Die man viel zu schnell aus der Fassung bringen kann, aber die andrerseits in schwierigen Situationen wie ein Fels in der Brandung jeder Welle stand hält. Die Frau, die eine richtig tolle beste Freundin und Trauzeugin ist. Die lieben und hassen kann innerhalb von wenigen Sekunden. Die oft viel zu laut redet und vor allem viel zu viel. Die oft zu sehr an das Wohl anderer denkt, statt an ihr eigenes. Aber die manchmal auch so unglaublich egoistisch sein kann. Besonders dann wenn es um Eis und Süßigkeiten geht. Und eine Frau, die mutig ist. Mutig, aber nicht dumm dabei. Die gelernt hat, dass Angst auch nur eine Emotion ist, die kommt und geht und auch wieder verschwindet, wenn man sich mit ihr auseinandersetzt.

Und tatsächlich könnte ich jetzt noch eine lange Liste von Dingen aufzählen. Und das Schöne daran ist:

Negative und positive Punkte würden sich die Waage halten.

Also Danke liebes 2018

für deine Lehrstunde in puncto Selbstbewusstsein. Denn es geht dabei nicht darum nur gute, positive Dinge an sich selbst zu finden. Sondern auch die negativen Eigenschaften zu erkennen, zu akzeptieren und bestenfalls die eigenen Fehler mit einem ironischen Augenzwinkern sogar zu lieben.

Für dich liebes, heiß erwartetes 2019 fasse ich keine besonderen Vorsätze,

denn ich finde dafür benötigt man keinen Stichtag. Aber ich habe Pläne. Herzenspläne. Und ich freue mich jetzt schon weiterhin mutig zu sein. Mit offenem Herzen in die Zukunft zu gehen und das Leben zu leben mit allem was sich mir noch bieten wird. Liebes 2019, ich kann es kaum noch erwarten, dass wir endlich gemeinsam los ziehen können, um die Welt mit unseren Ideen, Visionen, unser Verrücktheit und vor allem mit ganz viel Liebe ein, wenn auch nur klitzekleines bisschen, zu verändern.

Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Und denkt daran ihr seid genauso richtig wie jetzt ihr seid. Ihr braucht keinen flacheren Bauch, keine kleinere Nase und keine neuen Brüste. Und hey ich finde ihr müsst euch auch nicht immer und immer und immer weiter selbst optimieren. Weder körperlich noch geistig. Ich finde genauso wie ihr seid, seid ihr verdammt perfekt unperfekt.

Zeit zu Weihnachten schenken

Weg vom materiellen Weihnachtswahnsinn und hin zu unserem wertvollsten Gut: achtsam Zeit miteinander zu verbringen

Die Vorweihnachtszeit und vor allem die Weihnachtsfeiertage sollen Menschen ja eigentlich entschleunigen, sollen Menschen zusammen bringen und eine Zeit der Besinnung  sein. Raum für Miteinander, des Mitgefühl und Liebe schaffen.

Und jetzt bitte alle mal die Hände hoch heben bei denen die Vorweihnachtszeit wirklich aus den eben genannten Dingen besteht und nicht aus

  • Stress durch die Suche nach Geschenken
  • der Planung des Weihnachtsessen
  • der Panik vor der Familie oder vielleicht auch nur der Schwiegermutter 
  • Gedanken darüber wie man die Geschenke für alle bloß bezahlen soll
  • Hektik und Lärm in den vollen Geschäften
  • Erschöpfung durch zu viele Weihnachtsfeiern oder Treffen zum Glühwein trinken mit Kollegen

Das ist wohl eher das wahre Leben für die meisten Menschen in der Vorweihnachtszeit. Auch mein Leben bis vor wenigen Jahren. Naja ehrlich gesagt bis vor einem Jahr 🙂

An alle, die ihre Hand heben konnten: Herzlichen Glückwunsch. Ihr habt den Sinn von Weihnachten verstanden. Ihr dürft jetzt aufhören zu lesen und einfach weiter machen mit dem was ihr tut. Nein, Spaß beiseite: ihr dürft natürlich auch sehr gerne weiter lesen, vielleicht ist ja noch die ein oder andere Zeitgeschenkidee für euch dabei.

An alle, die ihre Hand nicht heben konnten: Der folgende Absatz wird jetzt etwas hart für euch klingen, aber ich meine es wirklich nur gut mit euch.  

Kein noch so tolles, noch so teures Weihnachtsgeschenk für eure Partnerin, euren Partner, eure Mutter, euren Vater, euer Kind oder sonst wen wird dafür sorgen, dass ihr oder aber auch der Beschenkte nachhaltig und ehrlich glücklich wird.

Liebe ist nicht käuflich!

Wenn ihr das gesamte Jahr wenig Zeit für euer Kind, eure Eltern oder auch eure Frau/Freundin/Mann/Freund hattet, dann bringt es auch rein gar nichts zu Weihnachten mit dem ultra, teuren, neusten Scheiß anzutanzen. Mag sein, dass es eine kurze Begeisterungswelle hervorruft, aber das war es dann auch schon. Das wiegt niemals die 364 tage im Jahr auf, die ihr nicht präsent wart. 

Wisst ihr womit ihr wirklich punkten könntet? 

Und das ohne euch vollkommen zu verschulden, gestresst zu sein und am Ende mit einem Herzinfarkt unter Weihnachtsbaum zu sitzen?

Mit eurer Zeit! Ihr habt rein gar nichts, dass wertvoller ist. Ihr meint immer alle, dass ihr noch so viel Zeit habt. Das ihr dies und das und jenes ja später noch machen könnt. Aber was, wenn es dieses später gar nicht gibt? Oder aber es gibt vielleicht später dann den Menschen, mit dem ihr etwas machen wolltet nicht mehr? Also warum immer später.  

Jetzt wäre doch auch gut!

Mit Zeit schenken ist nicht nur eure körperliche Anwesenheit gemeint. Das kann ja jeder. Aber versucht doch einmal wirklich und echt präsent zu sein. So ganz im Moment. Im hier und jetzt an Weihnachten. Geht nebenbei nicht die Rezepte fürs Weihnachtsessen am nächsten Tag durch oder seid mit den Gedanken eigentlich noch bei der Arbeit. Sondern schenkt eurem Gegenüber eure volle Aufmerksamkeit. Hört zu. Nicht nur um zu antworten, sondern um des reinen zuhören Willens.

Das ist dann der Geist von Weihnachten.

Und wem dieses Zeit schenken nun doch noch zu wenig Ausdruck seiner Liebe ist, der kann auch gut und gerne gemeinsame Zeit verschenken.

Die folgenden Ideen habe ich alle schon einmal selber ausprobiert und bisher war nie jemand enttäuscht. Eher das Gegenteil.

Von Low Budget bis hin zum schon recht preisintensiven Geschenk ist alles dabei. 

  1. Packe eine Wolldecke, zwei Mützen und eine Flasche Wein (alternativ ein anderes Getränk deiner Wahl) zusammen ein und schenke eine Stunde gemeinsam an euren Lieblingsort sitzen. Bei uns ist dies das Hamburger Hafenbecken. Hier haben der Herzensmann und ich bereits viele sehr schöne Stunden zusammen verbracht (übrigens auch schon im Kalten). Wir trinken immer einen Aperol Spritz und reden mit Blick auf die Werft über Gott und die Welt.                                                                                
  2. Schenke jeden Monat ein Date. Diese Variante eignet sich nicht nur für Paare, sondern auch super für (Schwieger)-Eltern. Hier sollte man es vielleicht nicht Date, sondern Treffen nennen 😉 Ich habe diese Idee sowohl dem Herzensmann wie auch meiner Schwiegermutter in Spe bereits einmal geschenkt.  Denke dir für jeden Monat etwas aus,  dass ihr gemeinsam machen könnt (ins Kino gehen, Lieblingsrestaurant, an den Strand fahren, Fahrradtour, für den anderen Kochen, Wildpark, schwimmen gehen, gemeinsamer Spa Besuch, einen Workshop besuchen). Euren Ideen ist hier kaum eine Grenze gesetzt und ihr verschenkt über ein Jahr pro Monat einmal für einige Stunden eure Zeit. Ich habe diese Ideen in einem Fotoalbum hübsch reingeschrieben und pro Aktivität eine Seite frei gelassen. Hier wird dann bei jeder Aktivität ein Bild gemacht und eingeklebt.                                                                                                 
  3. Suche dir ein schönes Buch aus von dem du denkst, dass es dem Beschenkten auch gefallen könnte und lest dieses gemeinsam. Verabredet euch hierfür zu festen Zeiten/Tagen und verbringt so qualitativ hochwertige Zeit miteinander.                                                                                                         
  4. Buche einen schönen Kurzurlaub für euch. Dies ist das Geschenk unserer Wahl meiner besten Freundin und mir seit einigen Jahren. Wir finden es absolut Sinn befreit immer materielle Dinge hin und her zu verschenken und verbringen lieber ein paar schöne Tage außerhalb des Alltages miteinander. Über diese Urlaube sprechen wir immer wieder und erfreuen uns daran. Das ist etwas das uns für immer bleiben wird im Gegensatz zu einem materiellen Geschenk.                                
  5. Finde einen spannenden Workshop, den auch der Beschenkte interessant findet. Vielleicht kocht er gerne oder wollte schon immer mal malen? Oder aber er steht auf Paintball oder springt gerne Trampolin. Mach auf jeden Fall unbedingt direkt im Geschenk einen festen Termin aus, sodass das Geschenk für beide Seiten verbindlich ist und nicht in Vergessenheit gerät.

Ja auch bei diesen Geschenken spielt Materielles eine Rolle. Aber immer im Zusammenhang mit gemeinsamer Quality Time.  Zeit, in der ihr nicht anderen Gedanken nachhängt, am Handy dadelt oder was auch immer sonst zur Ablenkung nutzt. Und das ist etwas da bleibt. Und verbindet. Und selig macht. Und nachhaltig ist. Für Euch, den Beschenkten und die Welt.

In diesem Sinne euch allen eine frohe, glückliche und stressfreie Restvorweihnachtszeit und tolle Feiertage mit schönen Momenten, tollen Gesprächen und ganz viel Liebe.

Wer gerne wissen möchte was sich hinter Türchen 17 für ein schöner Beitrag von der lieben Juli versteckt hatte findet diesen hier:  www.zufallsmoment.de

Und Türchen 19 ( Veganes Weihnachts Dinner – einfach, lecker und low Waste) findet ihr dann morgen bei Miri auf : www.thesoulfoodtraveller.com

Paul und Lilly freuen sich auf entspannte Weihnachtsfeiertage
Paul und Lilly freuen sich auf entspannte Weihnachtsfeiertage


So etwas gehört sich aber nicht (Tabuthemen öffentlich machen)

Diesen Satz habe ich in meiner Kindheit oft gehört.

Achte auf dein Benehmen. Achte auf deine Wortwahl. So etwas gehört sich nicht hier zu besprechen. Was denken dann die anderen? So etwas machen wir nicht. So etwas sagen wir nicht. 

In den letzten zwei Jahren habe ich viel über mich gelernt. Habe vieles erkannt und aufgearbeitet. Ich durfte viele Erfahrungen machen, aber habe ehrlich gesagt immer noch keinen blassen Schimmer davon, wer ich eigentlich bin. Aber ich fühle mich auf dem richtigen Weg.

Ein kleiner Exkurs bevor es so richtig los geht:

Das mit diesem Resonanzgesetz habe ich schon immer sinnig gefunden. Du bekommst was du brauchst. Wobei brauchen hier nicht im Sinne von “was braucht mein Ego jetzt” zu verstehen ist. Sondern oft ist das was wir wirklich brauchen so ganz und gar nicht das, was wir uns in dem Augenblick wünschen. Im Nachhinein betrachtet machen schlimme, traurige Situationen ja oft sehr viel Sinn und wir erkennen, dass es ganz genau so richtig für uns war. Auch wenn wir in dem Augenblick damals absolut vom Gegenteil überzeugt waren.

Danke für euren Mut

„So etwas gehört sich aber nicht (Tabuthemen öffentlich machen)“ weiterlesen

#lieblingsmensch

Jetzt ist es tatsächlich schon auf den Tag einen Monat her.

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Es kommt mir einerseits vor wie gestern und andrerseits habe ich das Gefühl die Hochzeit ist meilenweit entfernt.

Es ist in diesem Monat einfach so viel passiert. Es kommt mir manchmal fast vor vor wie ein anderes Leben. Seit einem Monat bekomme ich nicht mehr täglich Anrufe, Whatsapps, Mails von Freunden und der Familie des Brautpaares. Ich muss nichts mehr organisieren, basteln, vorbereiten und koordinieren. Liege nicht mehr schlaflos nachts wach, weil ich meine Rede immer und immer wieder durchgehe und verbessere.

Es war ein großartige Zeit. Und es war eine stressige Zeit. Es war eine von Liebe erfüllte Zeit. Und es war eine Zeit der Abgrenzung. Ich bin immer und Immer wieder bis an meine Grenzen gegangen oder gebracht worden. Und ich bin wahnsinnig gewachsen an dieser Herausforderung. Ich vermisse es. Und ich bin auch froh, dass es vorbei ist.

Aber eines ist immer noch genauso wie es vor einem Monat war: meine beste Freundin ist mein absoluter Lieblingsmensch. Ich kenne keine so herzensgute, lustige, liebevolle Person wie sie. Und ich bin dankbar ein Teil ihres Lebens sein zu dürfen #lieblingsmensch

#herzensmensch

Ich liebe es alleine zu sein. Ich schöpfe daraus Kraft und Energie. 

Nach den Gesprächen mit vielen Menschen brauche ich danach erst einmal wieder Zeit & Raum, um mich wieder zu erholen. Große Menschenmassen und viele fremde Personen sind absolut nichts für mich. 

Aber ich geniesse es auch mit anderen Menschen auf Augenhöhe, respektvoll und achtsam zu diskutieren und mich auszutauschen. Input zu erhalten und diesen dann für mich selbst zu reflektieren.

Man könnte wohl sagen: ich liebe Menschen und ich hasse Menschen. 

Aber ihn kann ich immer um mich haben. Er darf 24/7 bei mir sein. Muss er aber nicht. Mein Leben ist auch schön, wenn er nicht da ist. Und seines ebenso. Und gemeinsam halt auch. Manchmal mehr und manchmal weniger. Und genau so ist es richtig.

Er ist mein größter Kritiker und mein größter Unterstützer. Er ist mein gnadenloser Spiegel und auch mein Anker. Er zeigt mir mich. Zeigt mir, wenn ich mich selber belüge. Und hält mich fest, wenn ich drohe abzudriften. Es ist oft anstrengend, aber Wachstum kommt halt nicht von alleine. Und ich bin noch niemals in einer Beziehung so sehr gewachsen wie mit ihm.

Daher freue ich mich schon, wenn er morgen Abend wieder aus Holland zurück kommt.

Und bis dahin genieße ich meine Zeit für mich

#herzensmensch #spiegel #spiegeln #wachstum #beziehung #zeitfürmich

#nichtnurrosarot

Es ist ja nun wirklich nicht so, dass bei uns immer alles rosarot ist. Eher im Gegenteil. Wir fetzen uns phasenweise fast täglich. Klingt furchtbar?

Nö eigentlich nicht. Wir sind doch zwei Individuen, die teilweise komplett gegensätzlich sind.

Ich persönlich finde es viel besser, wenn wir uns direkt in die Haare kriegen als wenn wir immer alles runter schlucken würden.

Nicht gefühlte, nicht gelebte Emotionen machen uns krank. Und angestaute Wut und Ärger schaffen nicht nur in uns, sondern langfristig auch in der Beziehung  Unfrieden.

Für mich ist deshalb unsere schonungslos ehrliche, direkte Art in der Beziehung genau richtig. Es ist nicht immer sehr bequem, aber ich wachse täglich persönlich daran.

Und letztendlich weiß ich doch immer, dass ich ihn liebe und er mich

Absolut still werden…

…wenn Vorwürfe machen, schreien und sich streiten dich erschöpft haben.
Du merkst du drehst dich nur noch stumpf im Kreis und rein gar nichts ändert sich. Wenn nichts mehr zu helfen scheint. Dann werde still.

Aufhören zu schreien, aufhören zu zetern, aufhören zu meckern, aufhören zu wollen, aufhören mit allen Vorwürfen. Auch denen die gegen dich gerichtet sind. In deinem eigenen Kopf.

Immer und immer und immer wieder dieselbe Diskussion, immer und immer wieder dieselbe Streitfrage, immer und immer wieder dieselbe Situation, immer und immer wieder dieser Schmerz.
In dir. Hervorgerufen durch dein Gegenüber?
Wie in einem Hamsterrad. Wir drehen und drehen und drehen uns, aber kommen nie irgendwo an. Landen immer wieder an derselben Stelle.

Umso lauter ich werde. „Absolut still werden…“ weiterlesen

Mutter unser

Für die einen sind sie ein Vorbild, die beste Freundin, für wieder andere sind ihre Mütter der Teufel in Person. Für einige die ewige Stimme im Kopf. Für einige die liebende, beschützende Mutter mit aufmunternden Worten, für wieder andere die ständig nörgelnde, abwertende Kritik am eigenen Sein.

Aber immer sind Mütter für ihre Töchter eine ganz besondere Person. Ihr Leben lang. Ob sie nun wollen oder nicht.

„Mutter unser“ weiterlesen

Heute nicht kleine Goldenemarie!

Heute mittag haben wir gestritten. Naja eigentlich hat ER gestritten und ich habe mich zurückgelehnt und ihn machen lassen. Ich habe versucht die Worte anzuhören und zu spüren ohne mich direkt persönlich von ihnen angegriffen zu fühlen. Unterstützt vom Sonnenschein konnte ich meinen Vorsatz endlich das erste Mal umsetzten.

Seine Worte nicht einfach auf mich zu beziehen und auf Gegenangriff zu gehen, sondern sie als das anzusehen was sie ja in Wahrheit sind: Seine Gefühle, sein Denken & seine Probleme, war eine echte Herausforderung. Erst einmal neutral zuzuhören und dabei einfach zu fühlen was seine Worte mit mir machen war aber auch extrem spannend.

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