#herzensmensch

Ich liebe es alleine zu sein. Ich schöpfe daraus Kraft und Energie. 

Nach den Gesprächen mit vielen Menschen brauche ich danach erst einmal wieder Zeit & Raum, um mich wieder zu erholen. Große Menschenmassen und viele fremde Personen sind absolut nichts für mich. 

Aber ich geniesse es auch mit anderen Menschen auf Augenhöhe, respektvoll und achtsam zu diskutieren und mich auszutauschen. Input zu erhalten und diesen dann für mich selbst zu reflektieren.

Man könnte wohl sagen: ich liebe Menschen und ich hasse Menschen. 

Aber ihn kann ich immer um mich haben. Er darf 24/7 bei mir sein. Muss er aber nicht. Mein Leben ist auch schön, wenn er nicht da ist. Und seines ebenso. Und gemeinsam halt auch. Manchmal mehr und manchmal weniger. Und genau so ist es richtig.

Er ist mein größter Kritiker und mein größter Unterstützer. Er ist mein gnadenloser Spiegel und auch mein Anker. Er zeigt mir mich. Zeigt mir, wenn ich mich selber belüge. Und hält mich fest, wenn ich drohe abzudriften. Es ist oft anstrengend, aber Wachstum kommt halt nicht von alleine. Und ich bin noch niemals in einer Beziehung so sehr gewachsen wie mit ihm.

Daher freue ich mich schon, wenn er morgen Abend wieder aus Holland zurück kommt.

Und bis dahin genieße ich meine Zeit für mich

#herzensmensch #spiegel #spiegeln #wachstum #beziehung #zeitfürmich

Fütterst du noch oder barfst du schon?

Hättet ihr mich vor ein paar Jahren gefragt was ich vom BARFEN halte, hätte ich euch sicher mit hochgezogener Augenbraue und leicht kopfschüttelnd gesagt, dass das nur etwas für die Übermütter der Hundehalter ist. Quasi die Helikoptermütter der Hundewelt.

Alle Hunde meiner Familie wurden konventionell mit Trockenfutter gefüttert. So wie sich das halt gehört. „Fütterst du noch oder barfst du schon?“ weiterlesen

#nichtnurrosarot

Es ist ja nun wirklich nicht so, dass bei uns immer alles rosarot ist. Eher im Gegenteil. Wir fetzen uns phasenweise fast täglich. Klingt furchtbar?

Nö eigentlich nicht. Wir sind doch zwei Individuen, die teilweise komplett gegensätzlich sind.

Ich persönlich finde es viel besser, wenn wir uns direkt in die Haare kriegen als wenn wir immer alles runter schlucken würden.

Nicht gefühlte, nicht gelebte Emotionen machen uns krank. Und angestaute Wut und Ärger schaffen nicht nur in uns, sondern langfristig auch in der Beziehung  Unfrieden.

Für mich ist deshalb unsere schonungslos ehrliche, direkte Art in der Beziehung genau richtig. Es ist nicht immer sehr bequem, aber ich wachse täglich persönlich daran.

Und letztendlich weiß ich doch immer, dass ich ihn liebe und er mich

Wenn die Großstadt der Seele nicht gut tut

Seit kurzem lebe ich wieder in Hamburg. Ich bin hier geboren, aber nicht aufgewachsen. Meine Eltern sind ganz klischeehaft kurz nach meiner Geburt aufs Land gezogen. Weils in der Stadt ja nichts ist für Kinder. Die brauchen einen Garten zum spielen, grün um sich rum und vor allem saubere Luft.

Nehme ich ihnen das übel?
Ganz und gar nicht! Ich liebe das Landleben. Die Weite, das Grün, die Luft, die schon ganz schön oft nach Gülle stinkt, die Menschen, die sich alle gegenseitig kennen und grüßen. Etwas völlig unvorstellbares hier in der Großstadt. Da ist es schon unhöflich jemanden in die Augen zu schauen beim vorbei gehen.
Grüßen?!
Ein absoluter Affront. Außer natürlich in Restaurants, Bars, Kneipen. Da ist es wiederum das Höchste gegrüßt zu werden. Vom Inhaber, Barchef oder auch Stammgästen. Denn dann heißt es ja DU gehörst dazu. Bist jemand. Bekannt. Nicht einfach nur irgendso ein Tourist oder Gelegenheitsbesucher. Nichts poliert das Ego dieser Großstadtbewohner mehr als wenn andere ihn dabei sehen während er ein JEMAND ist in der Anonymität der Großstadt. Ja ich übertreibe schon ein wenig… aber überspitzt ist es doch echt so.

Und warum wohne ich hier?
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Absolut still werden…

…wenn Vorwürfe machen, schreien und sich streiten dich erschöpft haben.
Du merkst du drehst dich nur noch stumpf im Kreis und rein gar nichts ändert sich. Wenn nichts mehr zu helfen scheint. Dann werde still.

Aufhören zu schreien, aufhören zu zetern, aufhören zu meckern, aufhören zu wollen, aufhören mit allen Vorwürfen. Auch denen die gegen dich gerichtet sind. In deinem eigenen Kopf.

Immer und immer und immer wieder dieselbe Diskussion, immer und immer wieder dieselbe Streitfrage, immer und immer wieder dieselbe Situation, immer und immer wieder dieser Schmerz.
In dir. Hervorgerufen durch dein Gegenüber?
Wie in einem Hamsterrad. Wir drehen und drehen und drehen uns, aber kommen nie irgendwo an. Landen immer wieder an derselben Stelle.

Umso lauter ich werde. „Absolut still werden…“ weiterlesen

Was ist bitte dein Problem?

Kennt ihr das? Diese Momente in denen von einen auf den anderen Augenblick nichts mehr so ist wie es vorher war? In denen man das Gefühl hat es bleibt einem die Luft weg?

Eigentlich wollte ich mich heute an einen Blogbeitrag zu unserem Wochenendexperiment (#wildessh) machen. Aber dann kam alles ganz anders als gedacht.

Es war einer dieser Momente, der einem mal wieder zeigte, dass unsere ganzen kleinen Problemchen und Befindlichkeiten ein absoluter Scheiß sind. Sie bedeuten nichts. Rein gar nichts.

Geld, Status, die kleine Machtkämpfe im Job, in der Beziehung, das ewige Recht haben wollen, sind vollkommen bedeutungslos.

Welche Werte verfolgen wir eigentlich jeden Tag?! Was ist uns wichtig?! Über was regen wir uns auf?!

Das unser Partner die Zahnpastatube nicht zugedreht hat? Das ein Kollege im Büro den letzten Kaffee getrunken hat? Das wir keinen Sitzplatz in der U-Bahn bekommen haben? Das der Nachbar abends noch den Rasen mäht?

So ein Bullshit!

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Mutter unser

Für die einen sind sie ein Vorbild, die beste Freundin, für wieder andere sind ihre Mütter der Teufel in Person. Für einige die ewige Stimme im Kopf. Für einige die liebende, beschützende Mutter mit aufmunternden Worten, für wieder andere die ständig nörgelnde, abwertende Kritik am eigenen Sein.

Aber immer sind Mütter für ihre Töchter eine ganz besondere Person. Ihr Leben lang. Ob sie nun wollen oder nicht.

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Heute nicht kleine Goldenemarie!

Heute mittag haben wir gestritten. Naja eigentlich hat ER gestritten und ich habe mich zurückgelehnt und ihn machen lassen. Ich habe versucht die Worte anzuhören und zu spüren ohne mich direkt persönlich von ihnen angegriffen zu fühlen. Unterstützt vom Sonnenschein konnte ich meinen Vorsatz endlich das erste Mal umsetzten.

Seine Worte nicht einfach auf mich zu beziehen und auf Gegenangriff zu gehen, sondern sie als das anzusehen was sie ja in Wahrheit sind: Seine Gefühle, sein Denken & seine Probleme, war eine echte Herausforderung. Erst einmal neutral zuzuhören und dabei einfach zu fühlen was seine Worte mit mir machen war aber auch extrem spannend.

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